Ausgangssituation
(Fach-) Abitur - und was dann?
Die Wahl des "richtigen Studienfachs" ist heute schwieriger denn je!Das unüberschaubare Angebot an nationalen und internationalen Studiengängen, die Vielfalt der Hochschullandschaft und das breite Spektrum an möglichen Abschlüssen und Berufsbildern - sich hier zurechtzufinden, ist eine wirkliche Herausforderung.
Und die Gefahr, sich falsch zu entscheiden, ist groß:
- Allein 25-30 Prozent der Studierenden wechseln das Studium oder brechen
es ab.
- Studienregelzeiten werden in mehr als 50 Prozent aller Fälle deutlich
überschritten.
- Trotz der steigenden Zahl der Studienberechtigten nimmt die Zahl der
Studienanfänger deutlich ab - vor allem in Fachdisziplinen wie Ingenieurwesen. Und gerade hier ist der Bedarf an Hochschulabsolventen besonders groß.
Die Gründe: Falsche Vorstellungen und enttäuschte Erwartungen. Viele haben sich den Hochschulalltag anders vorgestellt, fühlen sich überfordert und allein gelassen. So mancher hat aber auch von dem gewählten Fach ein falsches Bild. Wer etwa meint, die Kommunikationswissenschaften böten eine journalistische Ausbildung oder ein Psychologiestudium ließe sich ohne gute Mathekenntnisse bewältigen, der wird im Studium schnell eines besseren belehrt. Doch dann ist es eben zu spät.
Dabei liegen die Kosten für ein einziges, in die falsche Richtung studiertes
Semester derzeit zwischen 2.500,- und 4.500,- EUR! Ganz zu schweigen von
den psychologischen Belastungen, die ein Studienwechsel oder -abbruch mit sich
bringt. Kurz: Die richtige Entscheidung zu treffen, wird immer wichtiger.
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